Building Cyber Resilience

Strategien für Schweizer Organisationen zur Entwicklung robuster Cybersicherheitskapazitäten und zur wirksamen Reaktion auf Bedrohungen.

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Building Cyber Resilience

Cyber-Resilienz ist für Schweizer Organisationen zu einem strategischen Imperativ geworden, da die Bedrohungen an Komplexität und Häufigkeit zunehmen. Der Aufbau effektiver Fähigkeiten erfordert einen ganzheitlichen Ansatz, der über traditionelle Sicherheitskontrollen hinausgeht.


Grundlagen der Cyber-Resilienz

Resilienz verschiebt den Fokus über die Prävention hinaus auf organisatorische Anpassungsfähigkeit und eine ganzheitliche Integration in die Kontinuitätsplanung.


Jenseits der Cybersicherheit

Resilienz bedeutet die Verschiebung des Fokus von reiner Prävention hin zu einer breiteren Resilienz, indem Schutz mit Erkennungs- und schnellen Reaktionsfähigkeiten ausbalanciert wird. Dies erfordert die vollständige Integration der Cyber-Verteidigung in die Geschäftskontinuitätsplanung (BCP), um die allgemeine organisationale Anpassungsfähigkeit zu entwickeln.


Schweizer Bedrohungslandschaft

Die lokale Bedrohungslandschaft erfordert einen spezifischen Fokus auf den Schutz kritischer Infrastrukturen und die Minderung von Schwachstellen, die auf den Finanzsektor abzielen. Eine Schlüssel-Schwachstelle ist die Lieferkette (Supply Chain), die häufig von hochentwickelten Nationalstaaten und Advanced Persistent Threats (APTs) ausgenutzt wird.


Resilienzfähigkeiten

Effektive Resilienz basiert auf fortgeschrittener Bedrohungsintelligenz und robusten Erkennungs- und Reaktionsprozessen.


Bedrohungsintelligenz (Threat Intelligence)

Überlegene Resilienz erfordert proaktive Intelligence-Fähigkeiten, einschliesslich der Definition strategischer Intelligence-Anforderungen und der Nutzung von taktischer und operationeller Intelligence. Unternehmen müssen dedizierte Threat Hunting Fähigkeiten aufbauen und aktiv an Intelligence-Sharing-Netzwerken teilnehmen.


Erkennung und Reaktion

Robuste Fähigkeiten stützen sich auf eine starke Sicherheitsüberwachungsarchitektur und fortschrittliche Erkennungstechniken. Dies muss mit detaillierter Incident Response Planung und integrierten Krisenmanagementfähigkeiten gekoppelt sein, um grössere Ereignisse effektiv zu bewältigen.


Organisationale Enabler

Resilienz ist nicht nur technisch; sie erfordert eine starke Führung und eine fest verankerte Sicherheitskultur.


Governance und Führung

Effektive Governance erfordert eine Überwachung von Cyber-Risiken auf Vorstandsebene und ein kontinuierliches Engagement der Geschäftsleitung. Dies gewährleistet die funktionsübergreifende Koordination zwischen IT, Rechtsabteilung und Geschäftseinheiten, untermauert durch klare risikobasierte Entscheidungsrahmen.


Kultur und Bewusstsein

Eine resiliente Kultur wird durch laufende Programme zur Sicherheitsbewusstseinsbildung und Strategien aufgebaut, die auf Verhaltensänderungen abzielen. Organisationen sollten regelmässig Simulationsübungen und Schulungen durchführen und aktiv daran arbeiten, Netzwerke von Sicherheits-Champions im gesamten Unternehmen aufzubauen.


Resilienz in der Praxis

Die praktische Umsetzung der Resilienz konzentriert sich auf schnelles Vorfallmanagement und garantierte Wiederherstellung.


Incident Response (Vorfallsreaktion)

Der operative Kern beinhaltet die rigorose Entwicklung von Reaktionsplänen, die häufige Gestaltung und Durchführung von Tabletop-Übungen, die Definition klarer Krisenkommunikationsstrategien und die Durchführung von Post-Incident-Analysen und Lernprozessen zur kontinuierlichen Verbesserung der Verteidigung.


Wiederherstellung und Kontinuität

Resilienz gewährleistet Geschäftskontinuität durch gründliche Business Impact Analysis (BIA), robuste Entwicklung von Wiederherstellungsstrategien, rigorose Sicherungs- und Wiederherstellungstests sowie eine formelle Ausrichtung der Operationalen Resilienz über alle kritischen Funktionen hinweg.


Messung der Resilienz

Resilienz wird anhand klarer Metriken und Benchmarking gemessen, verfolgt und kontinuierlich verbessert.


Metriken und Bewertung

Die Bewertung umfasst die Anwendung von Resilienz-Reifegradmodellen, die Verfolgung von Key Performance Indicators (KPIs), die Nutzung von Ergebnissen aus Simulationsübungen für Daten und die Einbettung dieser Ergebnisse in Rahmenwerke zur kontinuierlichen Verbesserung.


Benchmarking und Reporting

Effektive Kommunikation erfordert Benchmarking mit der Branche, klare und regelmässige Berichterstattung an Vorstand und Geschäftsleitung, strikte Einhaltung der regulatorischen Berichtspflichten gemäss Schweizer Recht und proaktive Stakeholder-Kommunikation.


Sind Sie bereit, die Cyber-Resilienz Ihres Unternehmens zu stärken? Kontaktieren Sie uns für fachkundige Beratung beim Aufbau robuster Cybersicherheitsfähigkeiten und effektiver Incident-Response-Strategien.

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